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Neuigkeiten aus dem Präventionsprojekt Glücksspiel

Newsletter 4 | Juni 2016

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

Wir freuen uns sehr, Ihnen heute den vierten Newsletter des Präventionsprojekts Glücksspiel zusenden zu können!

Die erste Hälfte des Jahres 2016 kann in Hinblick auf die Prävention von Glücksspielsucht durchaus als rasant bezeichnet werden. Durch die Verabschiedung des Mindestabstandsumsetzungsgesetzes in Berlin ist das Thema Glücksspiel in das öffentliche Interesse gerückt. Darüber hinaus haben diverse Veranstaltungen und Veröffentlichungen einen wichtigen Teil zur Prävention von Glücksspielsucht beigetragen. 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei folgenden Themen:

  • Aktuelles aus dem Präventionsprojekt: Technische Erweiterung unserer Materialdatenbank | Neuer Flyer zum Angebot des Präventionsprojektes | Bericht zum 10. Berliner Werkstattgespräch | Schulungstermine | Präventionskampagne Poker | Check-dein-Spiel Verlinkung

  • Informationen aus Berlin: Mindestabstandsumsetzungsgesetz | Anzahl der Geldspielgeräte in Spielhallen | Ausgaben für Prävention | Vergabe von Wettkonzessionen | Selbsthilfegruppe in Spandau | Neues aus dem Café Beispiellos | Berliner Spielbank bekommt einen neuen Mitgesellschafter

  • Recht und Politik: Gesetz gegen Sportwettbetrug | Schutz vor Manipulationen | EuGH Entscheidung Sportwettenkonzessionen | Ermittlungen  durch das LKA | Jahresbericht der Glücksspielaufsichtsbehörden | Forderungen des Fachbeirates Glücksspielsucht

  • Blitzlicht: Sportwetten Broschüre der BZgA | Fachverband Glücksspielsucht auf Twitter | Video Harter Schnitt | Treppe aufwärts | Neustart nach dem Glücksspiel | Wettbetrug im Fußball

  • Glücksspielsucht in den Medien: Das Geschäft mit dem Glücksspiel | Eine attraktive Abzocke | Die Lotto-Falle | Fantasy-Sports
  • Forschung: BZgA Studie | Charité ruft zur Studienteilnahme auf | Migranten-Generationen und ihr Risiko für problematisches Glücksspielverhalten | Simuliertes Glücksspiel
  • Literaturempfehlungen und Veranstaltungshinweise
 

Aktuelles aus dem Präventionsprojekt

 

Unsere umfassende Materialdatenbank zur Thematik Glücksspielsucht mit über 500 Einträgen wurde technisch überarbeitet. Die Erweiterung ermöglicht es Nutzer_innen, Einträge und Korrekturvorschläge selbstständig vorzunehmen.
So können beispielsweise Fachkräfte und Institutionen glücksspielrelevante Materialien, Veröffentlichungen und Methoden rund um die Thematik Glücksspielsucht in die Datenbank einstellen und/oder Änderungen bestehender Publikationen eigenständig vornehmen. Diese Neuerung erhöht die Benutzerfreundlichkeit und ermöglicht die Entstehung nachhaltiger Synergieeffekte unter glücksspielpräventiven Angeboten.

 


Der neu erschienene Flyer gibt einen Überblick zu den Bausteinen unserer Arbeit und zum Umfang unseres Angebotes.
Der Flyer steht als kostenloser Download zur Verfügung und kann auch über unseren Bestellservice erworben werden. 

 

Am 30.11.2015 veranstaltete das Präventionsprojekt Glücksspiel | pad gGmbH in Kooperation mit dem Projekt Fair Play | KKH e.V. das 10. Berliner Werkstattgespräch. Unter dem Titel „Glücksspiel(-sucht) bei Menschen mit Migrationserfahrung“ bot die Veranstaltung die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, Ideen zu entwickeln und sich untereinander zu vernetzen.

Mit Fachleuten aus den Bereichen Verwaltung, Schule, Suchthilfe und Beratung wurde das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln fokussiert. Dabei boten ein Fachvortrag und die Arbeit in Kleingruppen vielfältige Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch. 91 % der Teilnehmer_innen stimmten der Aussage zu, dass die erhaltenen Informationen einen Nutzen für ihren beruflichen Alltag haben.

Die Dokumentation des 10. Berliner Werkstattgespräches liefert einen Überblick zu folgenden Themen: 

  • Menschen mit Migrationshintergrund in Berlin – Datenlage, Risiko, mögliche Ursachen
  • Zugangsbarrieren zum Hilfesystem
  • Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen
  • Weiterführende Informationen
 

Das Präventionsprojekt Glücksspiel bietet für Interessierte, Fachkräfte und außerschulische Institutionen kostenfreie Schulungen zu folgenden Themenschwerpunkten an:

  • Informationen zu Glücksspielen
  • Entstehung einer Glücksspielsucht
  • Handlungsempfehlungen

Je nach Rahmenbedingungen und Vorwissen der jeweiligen Zielgruppe werden unsere Veranstaltungen inhaltlich sowie methodisch individuell zugeschnitten. 

Aktuell koordinieren wir die Schulungstermine für das zweite Kalenderhalbjahr 2016. Sollten Sie Interesse an einer kostenlosen Veranstaltung zur Thematik Glücksspielsucht haben, freuen wir uns über eine Nachricht von Ihnen!

 

Über zwei Wochen wurden Postkarten der Kampagne
„Poker – Der Zufall gibt die Karten“ in über 150 Locations der Berliner Bezirke Kreuzberg, Neukölln und Mitte verteilt. 

Ziel war es, für unrealistische Erwartungshaltungen und kognitive Verzerrungsmuster zu sensibilisieren und auf die ausgeprägte Glücksspielkomponente von Poker hinzuweisen. 

Laut Abschlussbericht wurden 97 % der ausgelegten 44.200 Postkarten entnommen.

Natürlich können Sie die Postkarten auch weiterhin über unseren Bestellservice anfordern. 

 

Auf der BZgA-Webseite check-dein-spiel.de lässt sich seit Anfang des Jahres unser Spielersperre Formular kostenlos herunterladen. Das Formular wurde in Abstimmung mit den Senatsverwaltungen für Gesundheit und Soziales sowie Wirtschaft, Technologie und Forschung entwickelt. Mit Hilfe des Sperrformulars können sich Spieler_innen für die von ihnen ausgewählte Spielhallen sperren lassen.

Darüber hinaus werden Interessierte unter der Rubrik „Materialien für Multiplikatoren“ auf unsere umfassende Materialsammlung zur Thematik Glücksspielsucht weitergeleitet. 

 

Informationen aus Berlin

 


Das Abgeordnetenhaus Berlin hat am 17.03.2016 das „Gesetz zur Umsetzung des Mindestabstands nach dem Spielhallengesetz Berlin“ (MindAbstUmsG Bln) verabschiedet. Das Gesetz sorgt für eine drastische Verschärfung des Berliner Spielhallengesetzes, indem Mindestabstände zwischen Spielhallen umgesetzt und spielrechtliche Vorschriften geändert werden. Der Gesetzesentwurf beinhaltet unter anderem folgende Punkte: 

  • Abstand zu Schulen nicht unter 200 Metern 
  • Abstand zu anderen Spielhallen mindestens 500 Meter 
  • Café Casinos werden wie Spielhallen behandelt, wenn der Spielbetrieb vorrangig ist 
  • Errichtung eines landesweiten Sperrsystems
  • Anhebung der Bußgelder auf bis zu 500.000 € Strafe
  • Ab 10.11.19 sind in gastronomischen Einrichtungen nur noch zwei Geräte erlaubt

„Das ist das Mindestabstandsumsetzungsgesetz, ein kompliziertes Wort, aber das ist der Hebel, mit dem wir wahrscheinlich die Anzahl der Spielhallen von den derzeit rund 540 auf um 200 reduzieren werden. Das wird für alle Berlinerinnen und Berliner erlebbar und wichtig sein, dass wir die Spielhallen in Berlin konsequent auf ein Mindestmaß zurückstutzen.“, so Matthias Brauner (MdA) im Plenarprotokoll.

 


Die Anzahl der Berliner Spielhallen-Erlaubnisse, Spielhallen-Standorte sowie Geldspielgeräte in Spielhallen ist leicht rückläufig. Dies geht aus einer kleinen Anfrage an das Abgeordnetenhaus hervor.
Während es im Jahr 2014 noch 4.906 Geldspielgeräte in Spielhallen gab, waren es 2015 nur noch 4.120. Folglich ist auch das Aufkommen aus der Vergnügungssteuer leicht gesunken.
Zur Bekämpfung von Glücksspielsucht führt und finanziert der Senat im laufenden Haushaltsjahr 2016 folgende Maßnahmen weiter: 

 


Gemäß einer kleinen Anfrage an das Abgeordnetenhaus Berlin haben sich die Ausgaben zur Glücksspielsuchtprävention von 2010 bis 2015 wie folgt entwickelt: 

  • 2010:    63.549,56 EUR
  • 2011:    65.062,37 EUR
  • 2012: 163.616,06 EUR
  • 2013: 120.000,01 EUR
  • 2014: 133.233,00 EUR
  • 2015: 138.750,00 EUR

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung schätzt „die Reduzierung der Angebotsdichte von Spielhallen durch gesetzlich vorgegebene Mindestabstände“ als sinnvolle verhältnispräventive Maßnahme ein. 

 


Nachdem die Verwaltungsgerichte Frankfurt und Wiesbaden sowie der Verwaltungsgerichtshof Kassel die beabsichtigte Konzessionsvergabe an private Sportwettenanbieter vorläufig für rechtswidrig halten, fragt der Abgeordnete Evers in seiner Kleinen Anfrage nach den Folgen für Berlin.


Aufgrund der Entscheidung des VGH Kassel ist die Vergabe von Sportwettkonzessionen vorerst nicht möglich. 
„Der Senat ist jedoch der Auffassung, dass die Regelungen des Glücksspielstaatsvertrages mit Unionsrecht und dem Grundgesetz vereinbar und die auf seiner Grundlage getroffenen Auswahlentscheidungen im Hinblick auf die Konzessionserteilung für Sportwettveranstalter rechtmäßig sind. Die gegenteilige Entscheidung des VGH Kassel überzeugt den Senat nicht." Aufgrund der Verzögerungen, welche sich aus der Entscheidung des VGH Kassel ergeben, wird der Senat versuchen, das Verfahren beschleunigt fortzuführen.

 

Die Tatsache, dass in Berlin ca. 300 unerlaubte Sportwettvermittlungsstellen, d. h. agieren, beobachtet der Senat mit Sorge. „Aufgrund der rechtlichen Unsicherheit, die durch einander widersprechende Gerichtsurteile […] entstanden ist, wird es leider noch einige Zeit dauern, bis ein rechtmäßiger Zustand hergestellt worden ist.“ 

 


In Spandau wurde eine neue Selbsthilfegruppe für von Glücksspielsucht Betroffene gegründet. Treffpunkt ist jeden Freitag von 18:00 bis 20:00 Uhr in den Gemeinde-Räumen im Pillnitzer Weg 8 [Pi 8] in 13589 Berlin-Spandau. Mehr Informationen sind auf der Webseite oder auf Facebook  zu finden. 

 


Etwa 700 Personen haben sich im Jahr 2014 Hilfe im Café Beispiellos geholt. Dabei hat sich die Anzahl der Betroffenen innerhalb der letzten zehn Jahre verdoppelt.
Gordon Schmid, Leiter der Beratungsstelle Café Beispiellos, berichtet im Interview mit der Berliner Zeitung, warum Menschen überhaupt süchtig werden. Mit Sorge beobachten die Mitarbeiter_innen der Beratungsstelle die immer jüngeren Hilfesuchenden.

 


Die Spielbank Berlin hat einen neuen Mitgesellschafter. Laut Aussage der Berliner Morgenpost wird die Gauselmann-Gruppe 40% der Gesellschaftsanteile der Spielbank Berlin übernehmen.
Das ostwestfälische Familienunternehmen möchte gemeinsam mit den anderen Gesellschaftern dazu beitragen, dass sich die Spielbank Berlin zu einer „Premiummarke auf dem europäischem Casino-Markt“ entwickelt. Der Spielerschutz bleibe nach wie vor nicht nur der gesellschaftliche Auftrag, sondern eine zentrale unternehmerische Selbstverpflichtung für die Spielbank Berlin. 

 

Recht & Politik

 


Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, nach dem Sportwettbetrug zukünftig leichter strafrechtlich verfolgt werden kann. 
„Der Sport spielt eine herausragende Rolle in der Gesellschaft. Auch wirtschaftlich hat er große Bedeutung. Deshalb ist es nötig, Sportwettbetrug und Manipulationen auch mit den Mitteln des Strafrechts zu bekämpfen." Da dies nach geltendem Recht nicht in allen Fällen möglich war, werden Gesetzeslücken nun geschlossen. 

Zukünftig ist es nach dem Gesetzentwurf strafbar, wenn sich ein Sportler im Zusammenhang mit einer Sportwette Geld dafür versprechen lässt, dass er einen Wettbewerb manipuliert. Auch Vereinbarungen mit Trainern, Schieds-, Wertungs- oder Kampfrichtern fallen darunter.

 
Zur Vergrößerung bitte anklicken.


Gemäß einer Kleinen Anfrage mehrerer Abgeordneter an den deutschen Bundestag sind die steuerlichen Umsätze des Glücksspielmarktes in Deutschland zwischen 2009 und 2013 siehe Tabelle größtenteils angestiegen.


Darüber hinaus werden zukünftig neben Spielbanken auch weitere Anbieter von terrestrischen Glücksspieldiensten - also theoretisch auch Betreiber von Geldspielgeräten außerhalb von Spielbanken - in den Anwendungsbereich der 4. EU-Geldwäsche-Richtlinie fallen. Dazu gehören geldwäscherechtliche Sorgfaltspflichten bei Glücksspielgewinnen und/oder –einsätzen in Höhe von 2.000 € oder mehr. Mit dieser Richtlinie soll das Geldwäscherisiko reduziert werden, welches von kriminellen Kunden durch Nutzung von Glücksspieldiensten ausgeht.


Hinsichtlich noch ausstehender Entscheidungen weist die Bundesregierung darauf hin, „dass in Bezug auf den Glücksspielstaatsvertrag und die Spielhallengesetze der Länder Bayern, Berlin und des Saarlandes vier Verfassungsbeschwerden beim Bundesverfassungsgericht anhängig sind."


Darüber hinaus gibt die Bundesregierung an, dass § 13 der Spielverordnung im Rahmen der Novellierung um neue Sicherungsmaßnahmen erweitert wurde, um „den Spielerschutz, die Manipulationsfestigkeit und die Nachweisbarkeit von Manipulationen weiter zu erhöhen." Insbesondere durch Verschärfung der gerätebezogenen Anforderungen sei der Spielerschutz verbessert worden. 

 


Der Europäische Gerichtshof hat mit seinem Urteil vom 04.02.2016 die privaten Anbieter von Sportwetten gestärkt. Weil das staatliche Glücksspiel-Monopol aufgrund des nicht erfolgten Vergabeverfahrens von Sportwettlizenzen faktisch fortbestehe, darf das Veranstalten und Vermitteln von Sportwetten in Deutschland derzeit nicht strafrechtlich verfolgt werden. Eine Zusammenfassung zum Urteil erhalten Sie über die Pressemitteilung des Gerichtshof der Europäischen Union.

Auch die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Wiesbaden „stellte in ihrer Entscheidung fest, dass die Beschränkung der Zahl der Konzessionen auf nur 20 einen Verstoß gegen europarechtliche Normen, nämlich gegen die Dienstleistungsfreiheit (Art. 56 AEUV) und gegen das aus dem Gleichheitsgebot abgeleitete Transparenzgebot darstelle." Folglich wurde das für die Erteilung der Konzessionen in einem einheitlichen Verfahren zuständige Land Hessen verpflichtet, einem bislang nicht berücksichtigten Bewerber eine Sportwettenkonzession zu erteilen.

 

Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der Staatsanwaltschaft Kiel und des LKA Schleswig-Holstein wurden Ende Januar in neun Bundesländern zeitgleich 114 Durchsuchungsbeschlüsse für Wohn- und Geschäftsräume vollstreckt. Eine aus Schleswig-Holstein agierende Tätergruppierung soll seit Jahren Geldspielautomaten eines namhaften Spielautomatenherstellers manipuliert haben.

„Umfangreiche Ermittlungen haben ergeben, dass die Tatverdächtigen über ein bundesweites Netz von Kunden aus dem Bereich von Automatenaufstellern und Spielhallenbetreibern verfügen, die diese illegalen Manipulationen zu ihrem Vorteil einsetzen.“ 

Die Durchsuchungen richteten sich sowohl gegen die Vertreiber als auch die Nutzer der Manipulationssoftware.

 


Der Glücksspielstaatsvertrag sieht vor, dass dieser fünf Jahre nach Inkrafttreten des Vertrages evaluiert sein muss.
Im Dezember 2015 erschien ein Jahresreport der Glücksspielaufsichtsbehörden der Länder.

Die Experten ziehen in dem Bericht Zwischenbilanz zum deutschen Glücksspielmarkt und geben einen Überblick über das Angebot und die Größenordnung der Segmente.

 

Der Fachbeirat Glücksspielsucht ist ein Expertengremium, welches auf der Grundlage des Glücksspielstaatsvertrages besteht. In seinem letzten Jahresbericht hat der Fachbeirat insbesondere folgende wichtige Forderungen formuliert:

Jugendschutz

  • Einlasskontrollen in Spielhallen
  • Verbot von Geldspielgeräten in gastronomischen Betrieben
  • Wirksame Umsetzung des Teilnahmeverbotes Jugendlicher bei Online-Glücksspielen
  • Stärkere Kontrolltätigkeit beim Vollzug des Jugendschutzes vor Ort


Spielerkarte

  • Einführung einer personengebundenen Spielerkarte für den glücksspielformübergreifenden Einsatz


Spielverordnung

  • Betrieb gewerblicher Geldspielgeräte ausschließlich in Spielbanken
  • Einführung eines länder- und glücksspielformenübergreifenden Sperrsystems
  • Pflicht zur Zutrittskontrolle und Abgleich mit der Sperrdatei
  • Entschärfung der Geräte in Bezug auf Spielgeschwindigkeit und Reduktion der Gewinn- und Verlustmöglichkeiten


Sportwetten

  • Grundsätzlich sollten Sportwetten von einem staatlichen Monopolträger angeboten werden
  • Bestehende Rechtsunsicherheiten im Bereich der Sportwetten sollten umgehend beseitigt werden, um den Spieler- und Jugendschutz in diesem Bereich umzusetzen


Werbung

  • Grundsätzlich sollte in Übereinstimmung mit dem Sportwettenurteil des Bundesverfassungsgerichtes jegliche Werbung für jegliches Glücksspiel untersagt werden
 

Blitzlicht

 


Die neuen Materialien der BZgA „Wetten, du gibst alles?“ sollen vor allem junge Menschen über die Risiken und besonderen Gefahren sowie den rechtlichen Hintergrund von Sportwetten informieren.
Dabei ermöglicht ein Selbsttest die Einschätzung des persönlichen Wettverhaltens.

Erhältlich sind die Informationen als Broschüre und Flyer in den Sprachen Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Polnisch und Russisch.

 

Der Fachverband Glücksspielsucht ist jetzt auch auf Twitter aktiv. Neben Hinweisen auf aktuelle Presseartikel und Veröffentlichungen, hält der Fachverband seine Follower mit aktuellen Terminen auf dem Laufenden.

 
 
 

Dietrich Grönemeyer trifft zwei glücksspielsüchtige Menschen, die auf dem Weg aus der Sucht-und Schuldenfalle sind. Er spricht mit ihnen über Schuld, Scham und die Chance auf einen Neuanfang.
Die knapp 13-minütige Kurzdokumentation ist in der ZDF-Mediathek abrufbar.

 

„Sepp Herberger, der legendäre deutsche Weltmeister-Trainer von 1954, hat einmal gesagt: "Die Leute gehen ins Stadion, weil sie nicht wissen, wie es ausgeht." Die Dokumentation von Benjamin Best zeigt, dass dies längst nicht mehr überall gilt. Denn Wettmanipulationen im Fußball weiten sich trotz einiger Ermittlungserfolge weiterhin aus.

 

Glücksspielsucht in den Medien

 
 

Christoph Becker beschreibt in seinem Kommentar für die 'Frankfurter Allgemeine Zeitung', warum kaum ein Geschäft attraktiver für die organisierte Kriminalität ist als die Wettindustrie.
Beispielsweise schätzt die australische Regierung den Jahresumsatz der globalen Wettindustrie auf drei Billionen Dollar, wovon etwa 90 % unreguliert auf dem Schwarzmarkt umgesetzt werden. „Und deshalb wirkt es fast niedlich, wenn Manager in Profisportarten erzählen […], man wisse zu wenig über Probleme im eigenen Geschäft.“

 

Umfragen zufolge spielen elf Millionen Menschen jede Woche Samstag in Deutschland Lotto. Dabei liegt die Chance für sechs Richtige mit Superzahl bei eins zu 140 Millionen. Das Fatale: Bei solchen Wahrscheinlichkeiten versagt die Fantasie, weil dem Menschen der Maßstab fehlt.
„Diese Verunsicherung mag einer der Gründe dafür sein, dass Lottospieler in Irrationalismus und magisches Denken flüchten. Sie werden abergläubisch, setzen etwa auf Glückszahlen, ein Lotto-Horoskop oder geben ihren Tipp stets in der gleichen Annahmestelle ab.“

 

"Fantasy Sports" ist ein neues Massenphänomen in den USA. Die Teilnehmer_innen dieses Onlinespiels stellen sich aus real existierenden Spitzensportlern eine imaginäre Mannschaft zusammen und treten dann gegeneinander an. Wer gewinnt, bemisst sich nach dem Abschneiden der echten Sportler am jeweiligen Spieltag in realen Sportbegegnungen.
„Jeder erfolgreiche Home Run im Baseball und jeder Punktewurf im Basketball […] geht in die gewaltige Spielerstatistikdatenbank ein, die den Fantasy-Sport antreibt.“

Heute spielen über 56 Millionen Menschen in Kanada und den USA "Fantasy-Sports". Da der Markt geradezu explodiert ist, hat das FBI inzwischen Ermittlungen aufgenommen, ob es sich bei "Fantasy-Sports“ um illegales Glücksspiel handelt. Seit dem Spätsommer 2015 ist eine Spielteilnahme inzwischen auch in Deutschland möglich, der Markt wächst jedoch noch sehr langsam. 

 

Forschung

 

Seit 2007 führt die BZgA alle zwei Jahre eine bundesweite Repräsentativbefragung zum Glücksspielverhalten in Deutschland durch. Die nun erschienene fünfte Studie belegt eine weiterhin rückläufige Glücksspielteilnahme in Deutschland. Erstmal seit Beginn der Studienserie hat das Spielen an Geldspielautomaten abgenommen. Die Teilnahme an illegalen Sportwetten unter 18- bis 20-jährigen Männern hat dagegen zugenommen.

0,79 % und damit 308.000-676.000 Personen der 16- bis 70-jährigen Bevölkerung weisen ein problematisches oder pathologisches Glücksspielverhalten auf. „Grundsätzlich zeigen die Daten, dass männliches Geschlecht, Alter bis 25 Jahre, niedriger Bildungsstatus und Migrationshintergrund das Risiko für glücksspielassoziierte Probleme erhöhen. Als besonders risikoreich erweisen sich, wie auch schon in früheren Studien, unter anderem das Spielen an Geldspielautomaten und die Teilnahme an Sportwetten.“

 

Die AG Spielsucht der Charité sucht für eine Studie weiterhin Glücksspieler_innen zwischen 18 und 65 Jahren, die mindestens einmal pro Woche an Geldspielautomaten spielen. Hintergrund der Studie zum Glücksspielverhalten ist, dass bisher nur wenige Informationen vorliegen wie Glücksspielreize verarbeitet werden. Die Studie umfasst Befragungen durch Fragebögen und experimentelle Untersuchungen, bei der Reaktionen auf bestimmte Spielsituationen betrachtet werden sollen. 

Da die Studie Geschlechterunterschiede in der Reizverarbeitung und im Spielverhalten untersucht, ist die AG Spielsucht vor allem auf der Suche nach Frauen.

Insgesamt wird die Studie ca. 3,5 Stunden in Anspruch nehmen und nun im Campus Charité Mitte stattfinden. Die Teilnahme an der Studie wird mit 30 Euro entlohnt. Bei Interesse oder wenn Sie weitere Informationen wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt mit der Charité auf.

 

Nicht nur Suchtpräventionsprojekte, sondern auch Migranten-Organisationen sollten das Bewusstsein über glücksspielbezogene Probleme schärfen und darüber aufklären. Zu diesem Schluss kommen die Wissenschaftlerin Alyssa N. Wilson und ihre Kolleg_innen. Sie haben herausgefunden, dass sowohl die zweite als auch die dritte Migranten-Generation gegenüber der ersten Generation ein höheres Risiko zur Entwicklung eines problematischen Glücksspielverhaltens haben. Die Betroffenen benötigen höhere Geldbeträge, um das Glücksspielen als spannend zu empfinden, denken intensiver über Verluste oder Gewinne nach,  verbringen mehr Zeit mit dem Glücksspiel und müssen nach Gewinnen oder Verlusten schneller wieder das Glücksspiel aufnehmen.

 

Simulierte Glücksspiele erfreuen sich in sozialen Netzwerken, in Form von Demoversionen sowie PC- und Videospielen, wachsender Beliebtheit. Aufgrund fehlender Geldeinsätze erfüllen sie nicht die formal-juristischen Kriterien für ein Glücksspiel und unterliegen somit beispielsweise keinen Altersrestriktionen. 

Ziel des Beitrages von Gerhard Meyer, Tim Brosowski, Marc von Meduna und Tobias Hayer ist es, die mutmaßlichen gesundheitsrelevanten Gefährdungspotenziale dieser Spielformen durch eine Literaturrecherche aufzuzeigen, den aktuellen Kenntnisstand anhand der vorliegenden empirischen Befunde systematisch zusammenzufassen sowie mögliche Forschungslücken zu identifizieren.

 

Literaturempfehlungen

 

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen hat erneut Daten und Fakten rund um das Thema Sucht veröffentlicht. Die DHS gelangt für den Bereich Glücksspiel zu folgenden Aussagen

  • Die Bruttospielerträge in deutschen Spielbanken sind 2014 zurückgegangen
  • Die Erträge von Glücksspielautomaten liegen auf dem niedrigsten Stand seit 1993
  • Insgesamt sind die Umsätze auf dem gesamten deutschen Glücksspielmarkt 2014 angestiegen, weil gewerbliche Geldspielautomaten für ein Umsatzplus von 3,3 Prozent sorgten
  • Die ambulante Beratungsnachfrage von Spielsüchtigen ist von 6,8 % auf 7,7 % gestiegen
  • Spieler_innen an Geldspielautomaten bilden mit 73,9 % nach wie vor die mit Abstand größte Gruppe in behandelnden Einrichtungen

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen unterstützt darüber hinaus die Forderung nach einem „Verbot von Geldspielautomaten in Gaststätten und Imbissbetrieben“. Weiterhin fordert die DHS 

  • Die Einführung eines bundeseinheitlichen, sektorenübergreifenden Spielersperrsystems zum Schutze der Betroffenen 
  • Wirksame Kontrolle der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben
  • Rücknahme der novellierten Spielverordnung 2006 
 


Der Drogen- und Suchtbericht 2016 der Drogenbeauftragten der Bundesregierung stellt die aktuellen Daten und Fakten sowie die Entwicklungen der Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung im Jahr 2015 dar.
Der Bericht kommt unter anderem zu dem Schluss, dass "der Bekanntheitsgrad von regionalen Beratungsstellen und telefonischen Beratungsmöglichkeiten zur Glücksspielsucht noch einmal geringfügig zugenommen" hat.

 

Es wird der Frage nachgegangen, ob sich hinsichtlich der Nutzung suchtunspezifischer Hilfeangebote und den Strategien zur Vermeidung eines Rückfalls Merkmale identifizieren lassen, die in der Prävention und Hilfe genutzt werden könnten, um Selbstheilungsprozesse bei pathologischen Glücksspielern gezielt zu unterstützen.

 

Der Artikel zur Bedeutung  suchtunspezifischer Hilfen und persönlicher Vermeidungsstrategien ist in der Zeitschrift Suchttherapie erschienen.

 

In der Therapie des Pathologischen Glücksspiels sind das Thema Rückfall und die Rückfallprophylaxe zentral. Kai W. Müller und Klaus Wölfling zeigen, dass völlige Abstinenz vom Glücksspiel in bisherigen Studien keineswegs die Realität ist und sich definitorische Schwierigkeiten ergeben. Während einerseits die strenge Auffassung vertreten wird, unter Rückfall jedwede erneute Spielteilnahme zu verstehen, erscheint es sinnvoller, Rückfall nach dessen Ausmaß und dem damit verbundenen Kontrollverlust zu klassifizieren.
Der Artikel ist in der Fachzeitschrift für Suchtarbeit und Suchtpolitik "SuchtMagazin" erschienen. 

 

Das Buch beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen der Verfügbarkeit von Glücksspielen und dem Ausmaß pathologischen Glücksspiels in der Bevölkerung. Die Thematik wird kontrovers diskutiert und betrifft insbesondere das Automatenspiel. Die Gesetzgebung sieht Maßnahmen vor, die auf eine Verringerung der Gefährdung abzielen. Der Autor stellt verschiedene mögliche Maßnahmen vor und bewertet ihre Wirksamkeit.

Das Buch ist als Band 15 der Schriftenreihe zur Glücksspielforschung erschienen.

 

Dieser Konferenzband vereint die Beiträge der Symposien 2014 und 2015 der Forschungsstelle Glücksspiel. Schwerpunkt beider Veranstaltungen war die Bewertung des Glücksspieländerungsstaatsvertrags, der zum 1. Juli 2012 in Kraft getreten war.

Referenten verschiedener Fachdisziplinen erörterten zentrale Anliegen des Vertrages, etwa den Spielerschutz oder Responsible Gambling. Weitere Themen betrafen u.a. aktuelle Entwicklungen zum Online-Glücksspiel bzw. die Einrichtung einer Glücksspielkommission. 

 

Sportwettbewerbsmanipulationen aufgrund von Sportwetten stellen den wettbewerbsmäßig organisierten Sport vor erhebliche Probleme, da gerade die Manipulationsfreiheit ein zentraler Bestandteil eines fairen Sportwettkampfs ist. Daher beleuchtet der Autor die rechtlichen Möglichkeiten zur Verhinderung von Sportwettmanipulationen.

Er erörtert die untersuchungsspezifische Problemstellung primär im Hinblick auf die Gefahren für den Sport und untersucht die Auswirkungen von Manipulationen der sportlichen Wettbewerbe aufgrund von Sportwetten auf den Sport. Abschließend beleuchtet er zielgerichtet zum einen, wessen Aufgabe es ist, den Sport vor solchen Manipulationsfällen zu schützen und zum anderen, welche Handlungsmöglichkeiten diesen hierzu zur Verfügung stehen.

 

Als erste umfassende wissenschaftliche Untersuchung widmet sich die Dissertation den vielfältigen steuerlichen Fragen, die sich bei der Durchführung von Sportwetten stellen. Nach der Darstellung der Gesetzeshistorie, einschließlich der finanzverfassungsrechtlichen Grundlagen, beleuchtet der Autor besonders den Tatbestand der Sportwettensteuer, wobei er neue Ansätze entwickelt und bislang erhobene verfassungsrechtliche Bedenken entkräftet. Mit viel Akribie zeichnet er ferner den Besteuerungsrahmen für die traditionell geregelten Rennwetten nach. Gleichsam beantwortet er die Frage, inwiefern Wetten, die nicht unter den Begriff der Sport- oder Rennwette fallen, steuerbar sind. 

 

Glücksspiele und Sportwetten stellen Juristen, Sozial- und Wirtschaftswissenschaftler, aber auch Sucht- und Sicherheitsexperten vor neue Herausforderungen. Kein europäischer Staat kann sich der sensiblen Abwägung zwischen Markteinschränkungen und verantwortungsvoller kohärenter Glücksspielpolitik entziehen. 

Der vorliegende Sammelband arbeitet den Stand der unionsrechtlichen Judikatur auf, umreißt die Compliance-Problematik mit Bezug auf Glücksspielunternehmen, widmet sich ökonomisch-sozialen Aspekten und gibt kompetente Antworten auf aktuelle Fragen in allen drei genannten Bereichen.

 

Am 15.und 16. März 2016 fand in Berlin der 1. Bundeskongress zum Glücksspielwesen statt. Die Veranstaltung stand im Zeichen der Frage, wie eine neue deutsche Glücksspielregulierung gestaltet sein muss, um aktuellen Verbraucherschutzanforderungen gerecht zu werden. Inzwischen stehen folgende Präsentationen zum Download bereit: 

  • Die Eckpfeiler einer an Qualität orientierten Glücksspielregulierung in Deutschland
    (Peter Beuth)
  • Der Einfluss von Angebotsmenge und Angebotsqualität auf die Prävalenz von Spielsucht – Implikationen für effektive Prävention
    (Prof. Dr. rer. soc. Gerhard Bühringer)
  • Soziokulturelle Einflüsse auf Glücksspielverhalten und Glücksspielstörungen
    (Prof. Dr. Bo Bernhard)
  • Werbung für Glücksspiele und Spielverhalten – die Effekte von Restriktionskommunikation für eine an Qualität interessierte Glücksspielregulierung
    (Prof. Dr. Michael Häfner)
  • Herausforderungen für moderne Regulierung am Beispiel Dänemark
    (Knut Walter)
  • Zertifizierung von Spielstätten und Verbraucherschutz
    (Olaf Seiche)
 

Vom 3.- 4. Dezember 2015 fand die 27. Fachtagung des Fachverbandes Glücksspielsucht e.V. in Berlin statt. Inzwischen ist die Tagungsdokumentation unter anderem mit folgenden Beiträgen erschienen:

  • Simuliertes Glücksspiel
    (Prof. Dr. Gerhard Meyer)
  • Sinn und Unsinn von Sozialkonzepten in Spielhallen
    (Dr. Ingo Fiedler)
  • Fakt und Fiktion: Behauptungen der Automatenbranche auf dem Prüfstand
    (Dr. Tobias Hayer)
  • Out of Order: Teilhabestörungen von Glücksspielsüchtigen
    (Dr. Thomas Fischer)
 

Am 26. November 2015 kamen Expert_innen der Suchthilfe, der Integrations- und Migrationshilfe sowie Politiker_innen und Interessierte zum fachlichen Austausch nach Berlin. Sie gingen der Frage nach, welche besonderen Ressourcen, Vulnerabilitätsfaktoren und Bewältigungsstrategien Patient_innen mit Zuwanderungsgeschichte in Bezug auf eine Suchtentwicklung mitbringen und wie man diese Faktoren erkennt. 

Inzwischen ist die Tagungsdokumentation mit Beiträgen zu Sucht und Migration sowie besonderen Herausforderungen in der Behandlung suchkranker Menschen mit Zuwanderungsgeschichte erschienen. 

 

Veranstaltungshinweise

 

15.-17.06.2016

Basisqualifizierung: Beratung und Behandlung bei pathologischem Glücksspielverhalten (Veranstaltungsort: Potsdam)

16.06.2016

Glücksspielparcours-Koffers und Methodensammlung – Vorstellung und Erprobung (Veranstaltungsort: Berlin)

22.06.2016

7. Bayerischer Fachkongress - Diagnose, Label & Stigma - Implikationen für die Praxis (Veranstaltungsort: München)

22.-23.06.2016

Achtsamkeitsbasierte Rückfallprävention bei Glücksspielsüchtigen (Veranstaltungsort: Köln-Deutz)

05.-07.09.2016

Deutscher Suchtkongress 2016 (Veranstaltungsort: Berlin)

07.09.2016

Glücksspiel und Jugendschutz (Veranstaltungsort: Erfurt)

08.09.2016

Geldmanagement bei pathologisch Glücksspielenden – ein unerlässlicher Therapiebaustein (Veranstaltungsort: Dortmund)

15.09.2016

Behandlung von pathologisch Glücksspielenden – Ein kognitiv- verhaltenstherapeutisches Therapieprogramm (Veranstaltungsort: Köln-Deutz)

19.09.2016

Update zu den aktuellen Entwicklungen des Glücksspielrechts NRW (Veransatltungsort: Köln-Deutz)

28.09.2016

Bundesweiter Aktionstag gegen die Glücksspielsucht (Veranstaltungsort: Bundesweit)

10.10.2016

Spielen kann tödlich sein (Veranstaltungsort: Lübstorf)

02.11.2016

MOGL - Motivierende Gesprächsführung in der Beratungsarbeit bei problematischem und pathologischem Glücksspielen (Veranstaltungsort: Köln-Deutz)

08.11.2016

Jugendliche und Glücksspiele – Wissenschaftlicher Kenntnisstand und praktische Handlungsbedarfe (Veranstaltungsort: Bielefeld)

07.-08.11.2016

Motivierende Gesprächsführung: Förderung von Verhaltensänderungen bei problematischem Konsum (Veranstaltungsort: Bonn-Bad Godesberg)

09.-11.11.2016

Aufbauseminar Pathologisches Glücksspielen – Motivation und Interaktion in der Behandlung (Veranstaltungsort: Potsdam)

14.-15.11.2016

Was geht noch - wenn nichts geht? - Lösungsorientierte Behandlung von suchtkranken Menschen (Veranstaltungsort: Bonn-Bad Godesberg)

21.-22.11.2016

Rückfallprophylaxe und Rückfallmanagement (Veranstaltungsort: Bonn-Bad Godesberg)

23.11.2016

Der terrestrische Glücksspielmarkt in NRW | Schulung zur Glüxxbox NRW (Veranstaltungsort: Köln-Deutz)

05.-06.12.2016

Die Behandlung von pathologischen Glücksspielern (Veranstaltungsort: Bonn-Bad Godesberg)

 
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