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Was können Sie tun?

Prävention von Glücksspielsucht bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Glücksspiele üben auf junge Menschen nach wie vor eine große Faszination aus. Besonders deutlich fällt die Zunahme des Spielens an Geldspielautomaten bei den 18- bis 20-jährigen Männern auf. Von ihnen spielten laut einer aktuellen Studie der BZgA 5,8% im Jahr 2007 an Geldspielautomaten und 23,5% im Jahr 2013.1

Junge Menschen sind besonders gefährdet, weil sie zufällige Gewinne schnell ihrem eigenen Geschick zuschreiben und in diesem Alter für eine spätere Suchtentstehung gefährdet sind. 

Um Problemen mit Glücksspiel vorzubeugen:

  • Lassen Sie Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren) nicht an Glücksspielen teilnehmen - auch nicht im Internet.
  • Erklären Sie Kindern und Jugendlichen, dass Ergebnisse beim Glücksspiel immer vom Zufall abhängen.
  • Suchen Sie gemeinsam nach Motiven, warum sich Kinder und Jugendliche für Glücksspiele interessieren. 
  • Sprechen Sie mit Jugendlichen über die Gefahren einer Suchtentstehung und machen Sie deutlich, wenn Sie sich sorgen.
  • Denken Sie daran, dass ihr vorgelebtes Verhalten einen starken Einfluss auf die Einstellung von Kindern und Jugendlichen zum Glücksspiel hat.

Prävention von Glücksspielsucht bei Erwachsenen

  • Sich weiter informieren.
  • Vertrauensbasis aufbauen und riskantes Glücksspielverhalten erkennen.
  • Die eigene Haltung und Sorgen ansprechen und den Betroffenen mitteilen.
  • Informationen von dieser Website an Betroffene weitergeben.
  • Lebenskompetenzen und Schutzfaktoren fördern.
  • Menschen mit Glücksspielproblemen motivieren, frühzeitig Hilfe in Anspruch zu nehmen.
  • Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen wie z. B. Beratungsstellen.

1 Repräsentativbefragung der BZgA "Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2013"