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TRAE

Die Spielersperre ist ein zentrales Instrument zum Schutz der Spieler_innen und zur Bekämpfung der Glücksspielsucht. Mittels Selbstsperre haben gefährdete, problematische und süchtige Glücksspieler_innen die Möglichkeit, sich vom Spielbetrieb in Spielhallen, Spielbanken und Lottoannahmestellen auszuschließen. 

  • Die Selbstsperre gilt zunächst für ein Jahr.
  • Eine Aufhebung der Sperre muss von der gesperrten Person beantragt werden.
  • Gesperrten Glücksspieler_innen wird der Eintritt zu der entsprechenden Spielhalle, Spielbank oder Lotto & Toto Annahmestelle verwehrt.

Das Formular zur freiwilligen Selbstsperre in Spielhallen steht hier zum kostenlosen Download zur Verfügung! Sperrwillige drucken sich den Antrag bitte aus und beachten die folgende Vorgehensweise:

  1. Füllen Sie den Antrag mit Ihren persönlichen Angaben und den Angaben zur Spielhalle aus und unterschreiben Sie es.
  2. Reichen Sie das Formular persönlich oder postalisch bei der entsprechenden Spielhalle ein.
  3. Legen Sie dem Antrag eine Kopie Ihres Ausweises / Reisepasses bei oder zeigen Sie diesen bei persönlicher Abgabe beim Spielhallenbetreiber / Personal vor.
  4. Die erste Seite des Formulars ist für die Spielhalle bestimmt. Die zweite Seite ist eine Quittung für Sie. Diese ist durch das Spielhallenpersonal auszufüllen und zu unterschreiben. 
  5. Nach Einreichung des Formulars und Quittierung durch das Spielhallenpersonal ist die Spielersperre in der betreffenden Spielhalle wirksam. 
  6. Sollten Sie sich in mehreren Spielhallen sperren lassen wollen, muss für jede einzelne Spielhalle eine Spielersperre beauftragt werden. 

Spielersperre für Spielbanken und Lotto-Toto-Produkte

Der Glücksspielstaatsvertrag sieht zur Bekämpfung der Glücksspielsucht und zum Spielerschutz ein deutschlandweit übergreifendes Sperrsystem der Lotteriegesellschaften und Spielbanken vor. Mit Hilfe dieser wichtigen Maßnahme erhalten gefährdete, problematische und süchtige Glücksspieler_innen die Möglichkeit, sich vom Spielbetrieb in Spielbanken sowie für Lotto-Toto-Produkte mit erhöhtem Gefährdungspotenzial wie Keno, Oddset und Toto ausschließen zu lassen. Hierfür gibt es verschiedene Sperrformen: 

Eine Selbstsperre 

  • wird vom Sperrwilligen selbst beantragt und dient dem eignen Schutz.
  • Eine schriftliche Mitteilung zur verfügten Spielersperre erfolgt unverzüglich.


Eine Fremdsperre
 

  • kann von dritten Personen (z.B. Familienangehörige, Freunde, etc.) beantragt werden.
  • Es müssen gewisse Voraussetzungen (z.B. Spielsuchtgefährdung, Überschuldung, finanzielle Probleme infolge des Glücksspielens) auf die gefährdete Person zutreffen.
  • Vor Aufnahme in die Sperrdatei bekommt die betroffene Person die Möglichkeit einer Stellungnahme eingeräumt.
  • Wenn die Zustimmung und Prüfung des Antrages auf Fremdsperre erfolgt ist, wird die Person in das deutschlandweit übergreifende Sperrsystem eingetragen. 

Die entsprechenden Anträge können persönlich bzw. postalisch bei der Deutschen Klassenlotterie Berlin (DKLB), in Berliner Annahmestellen und Spielbank-Filialen abgegeben werden. Nähere Informationen hierzu finden Sie bei den jeweiligen Glücksspiel-Anbietern.


Spielersperre für Lotto-Toto-Produkte


Spielersperre für eine Spielbank